
G8-Info: Broschüre des Tourismusverbandes
Der Tourismusverband M-V hat eine Broschüre erstellt, die vor allem wichtige und nützliche Informationen zu der Region von Wismar bis Rostock bietet und zum G8-Gipfel vor Ort verteilt wird:
Inhalt:
Download unter www.tmv.de
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Fundus und Kempinski
Fundus hat das Hotelgelände Heiligendamm vor einigen Jahren gekauft. Verwaltet wird es als Beteiligungsfonds von der “Entwicklungs Compagnie Heiligendamm” (ECH), betrieben von der Kempinski-Gruppe. Der Eigentümer von Fundus, Jagdfeld, stand mehrmals wegen Anlagebetrug vor Gericht.
Fundus
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Kempinski
Das in jüdischem Besitz befindliche Berliner Restaurant Kempinski wurde
1937 “arisiert” und unter dem Namen “F. W. Borchardt” weitergeführt. Viele Familienmitglieder wurden ermordet, andere mußten fliehen. Später verkauften die neuen Besitzer die Kempinski-Reste an die Hotelbetriebs AG, Tochtergesellschaft der Aschinger AG (von Fritz Teppich, einem Angehörigen der Familie Kempinski, als “Zweitarisierung” bezeichnet). Dieser Konzern nennt sich jetzt “Kempinski AG”.
Kempinski betreibt inzwischen etliche Hotels in ganz Europa. Am Kempinski-Hotel Berlin in Charlottenburg hängt auf Initiative von Fritz Teppich nach jahrelanger Auseinandersetzung mit den neuen Hotel-Eignern seit 1994 eine Gedenktafel.
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Rostock (dpa) Nach mehr als 50 Verhandlungstagen wird in dem seit Mai 2007 laufenden Verfahren um einen Millionenbetrug bei der Sanierung des Kempinski Grand Hotels in Heiligendamm morgen eine wichtige Aussage erwartet. Einer der beiden Angeklagten, ein Mitglied einer Düsseldorfer Architektengemeinschaft, hatte diese vergangene Woche angekündigt.
Source: http://www.ostsee-zeitung.de/online-extras_zusatzinfo.phtml?SID=58be0708aacb30bcd2c54e023641ec1b&Param=DB-Beitrag&ID=973051 weiter...Fleißig ist Anno August Jagdfeld schon, das muss man ihm lassen. Derzeit sammelt er frisches Geld für seine Fundus-Gruppe ein, genauer gesagt, für das Grand Hotel Heiligendamm, in dem noch Mitte 2007 der G8-Gipfel der wichtigsten Staats- und Regierungschefs stattfand. 30 Millionen sollen es werden, und sie sollen vor allem die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft erhalten, nachdem die HypoVereinsbank im Juni 2007 Kredite von über 15 Millionen Euro gekündigt hatte. Über die Rechtmäßigkeit dieser Kündigungen wird derzeit vor Gericht gestritten.
Source: www.performance-online.d weiter...
Kempinski deprivatisieren
Pressemitteilung
Mit einem klaren Freispruch endete heute ein Hausfriedensbruch-Prozess gegen
5 Personen, die angeklagt waren, im Vorfeld des G8 – Gipfels das Gelände
des Tagungsortes Hotel Kempinski betreten zu haben. Laut schriftlicher
Aussage des damals diensthabenden Beamten hätten die Angeklagten damals
das G8 Tagungsgelände ausspionieren wollen.
Das Verfahren erhielt eine besondere Relevanz dadurch, daß auf dem
fraglichen Gelände, auf dem der Wachschutz die Angeklagten antraf, auch der
Ostseeküstenwanderweg verläuft, um dessen öffentliche Nutzung seit Jahren
ein heftiger Streit tobt.
Ausgeweidet, betoniert, durch Zäune von der Bevölkerung getrennt. Ein Ressort für Luxusgäste, die nicht kommen
Wie sehen die Dinge aus, wenn die Scheinwerfer ausgeschaltet sind? Für kurze Zeit war Heiligendamm, die "weiße Stadt am Meer", auf weltweites Interesse gestoßen - als der millionenteure Zaun errichtet wurde und die G 8-Spitzen im Juni ihren Gipfel abhielten. Als Tausende Polizisten aufzogen und der Protest sich nicht wegdrängen ließ. Inzwischen wird - wieder ohne gleißendes Licht - der Kleinkrieg um Wald und Wege, Denkmalschutz und Kredite fortgesetzt.
Source: www.freitag.de weiter...Der Eigner des Kempinski Grand Hotels Heiligendamm strebt einen Prozess gegen die HypoVereinsbank an. Die hatte der Fundus Fondsgesellschaft im Frühsommer 2007 die Verlängerung eines Kredits verwehrt.
Trotz eines monatelangen Aufschubs der Kreditrückzahlung kann die Fundus-Gruppe noch immer nicht die 15 Millionen Euro aufbringen, die die HypoVereinsbank dem Eigner des Kempinski Grand Hotels Heiligendamm vorgeschossen hat. Stattdessen will Fundus jetzt gegen die Bank gerichtlich vorgehen.
Source: capital.de weiter...
Der Landesvorstand der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern kritisiert den Beschluss über den neuen Grundlagenvertrag zwischen der Stadt Bad Doberan und dem Betreiber der Hotelanlage in Heiligendamm, ECH, als gegen die Interessen der Allgemeinheit gerichtet.
Öffentliche Räume zu privatisieren, sie Bürgerinnen und Bürgern und vielen Gästen des Seebades zu entziehen, bedeutet die große Mehrheit der Bevölkerung auszugrenzen, zu Gunsten einiger weniger Personen. Tourismuskonzepte, die auf Ausgrenzung basieren, bringen unser Land nicht voran.
Das Agieren und das Abstimmungsverhalten der Stadtvorsteherin Anke Bitter, die Mitglied unserer Partei ist, und weiterer Mitglieder unserer Stadtfraktion in Bad Doberan, bleibt uns unverständlich.
Gestern fand der von der Initiative ProHeiligendamm organisierte Aktionstag
gegen die Privatisierung von Heiligendammer Waldstücken durch die
Fundusgruppe statt. Seit Jahren versucht der Eigentümer des Kempinski
Hotelkomplexes, in dem der diesjährige G8 stattfand, Strand und umgebende
Waldwege für die Heilgendammer Bevölkerung zu sperren.
O-Ton der Fundusgrupe: “Heiligendammer sollen sich damit abfinden,
Zaungäste zu sein”.
Besonderer Streitpunkt ist das Waldstück “Kleiner Wohld”, welches die
Fundusgruppe seit Jahren durch illegal errichtete Zäune sperren ließ. Das
von der Bürgerinitiative vor dem Verwaltungsgericht Schwerin eingereichte
Klageverfahren liegt seit Jahren auf Eis.
Pressemitteilung
G8-Repression: Strafbefehl wegen Betretens von Kempinskigelände entfacht Streit um illegale Privatisierung von Gemeindewegen durch Fundusgruppe neu. Sonntag Protesaktion in Heiligendamm
Seit 4 Jahren schon streitet die Bürgerinitiative Pro Heiligendamm gegen
die Privatisierung von öffentlichen
Wegen in Heiligendamm durch die Fundusgruppe. Ebensolange liegt deren Antrag
beim VG Schwerin auf Eis, in dem
festgestellt werden soll, daß die damals mit Zustimmung von BM Polzin
errichtete Sperrung der Verbindng von
Heiligendamm zur Strandpromenade und die Sperrung des Ostseewanderweges
unter Berücksichtigung eines
von der Fndusgruppe in Auftrag gegebenen fehlerhaften Rechtsgutachtens
erfolgte.
16.07.2007: Rostock/MVregio Im Rostocker Prozess um einen Millionenbetrug bei der Sanierung Heiligendamms hat der als Zeuge geladene Chef der Investorengruppe Fundus, Anno August Jagdfeld (Foto), mangelnde Kontrolle eingeräumt. "Ich hätte eher reagieren sollen", sagte Jagdfeld am Montag im Landgericht. Verhandelt wird gegen einen 55-jährigen ehemaligen Geschäftsführer der Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm (ECH) und zwei 57 und 51 Jahre alte Mitglieder einer Düsseldorfer Architektengemeinschaft. Sie sollen zwischen 1996 und 1998 Fundus mit überhöhten Honoraren um umgerechnet fast neun Millionen Euro betrogen haben.
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